Der Challenge Roth zählt zu den bekanntesten Langdistanz-Triathlons der Welt: 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen – begleitet von einer Stimmung, die Athlet:innen und Zuschauer:innen jedes Jahr aufs Neue begeistert.
2026 war auch die uvex group wieder mit dabei – mit zwei uvex-Staffeln, die sich dieser besonderen Herausforderung stellten.
Dieser Blogbeitrag stellt das uvex performance Team in den Mittelpunkt: Alex, Sebastian und Marcus – drei Kolleg:innen, die ihre Begeisterung für Ausdauersport teilen und gemeinsam als Staffel an den Start gingen.
Vom Losglück zum echten Team
Nach einem Intranet-Aufruf stand zunächst vor allem eine Frage im Raum: Wer darf beim Challenge Roth 2026 mitmachen und wie setzen sich die uvex-Staffeln zusammen? Die Antwort war so fair wie spannend: Das Los entschied.
Drei Disziplinen, ein Ziel: das uvex performance Team
Dass die Konstellation gut passen könnte, zeigte sich schnell. Anders als im Team uvextra schnell kannten sich im uvex performance Team bereits alle untereinander und einige aus früheren sportlichen Erlebnissen.
Sebastian und Marcus sind sogar schon einmal gemeinsam in einer Challenge-Roth-Staffel gestartet, damals allerdings in umgekehrten Disziplinen. Für Alex stand daher schnell fest: Hier kommen drei Menschen zusammen, die dieselbe Leidenschaft teilen. Genau das macht den besonderen Reiz solcher Projekte aus: Kolleg:innen begegnen sich außerhalb des Arbeitsalltags auf einer ganz neuen Ebene.
So wird aus Alltag echte Vorbereitung
Spätestens mit der Bekanntgabe wurde für Marcus klar: Jetzt wird es ernst.
„Aus einer fixen Idee wurde eine Verpflichtung und ein Trainingsplan musste her.“ Marcus
Die größte Herausforderung begann daher lange vor dem Renntag: das Training und die Frage, wie sich mehrere Stunden Sport pro Woche mit Beruf, Familie und Alltag vereinbaren lassen.
Sebastian versuchte, möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Für längere Ausfahrten brauchte es vor allem Verständnis aus der Familie. Manchmal war sogar der Kinderanhänger mit dabei.
Bei Alex ist Sport längst Familiensache: „Zum Glück treibt die ganze Familie exzessiv Sport.“ Alex
Marcus nutzte vor allem seine Mittagspausen für Laufeinheiten und schätzt dabei die Flexibilität, die ihm uvex als Arbeitgeber ermöglicht. Nach Feierabend gehört die Zeit seiner Familie.
Diese Einblicke zeigen, dass Leistung, Disziplin und Flexibilität eng zusammengehören. Wer Sport auf diesem Niveau betreibt, braucht nicht nur einen Trainingsplan, sondern auch ein Umfeld, das individuelle Lebenssituationen mitträgt.
Die Learnings auf dem Weg zum Challenge Roth
Wie auch beim Team uvextra schnell lief die Vorbereitung nicht immer perfekt. Marcus merkte zum Beispiel, wie anspruchsvoll der Wechsel vom Ultra-Radfahren zum Marathontraining sein kann.
Ich habe unterschätzt, wie viel Zeit der Körper benötigt, um sich vom Radfahren auf das Laufen einzustellen.
Auch Ernährung wurde für ihn zu einem wichtigen Thema: Während auf dem Rad vieles möglich ist, braucht es beim Laufen deutlich mehr Feingefühl. Dazu kommt ein Faktor, der alle drei beschäftigte: die Hitze.
Die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen von bis zu 38 Grad machten deutlich, wie stark die Bedingungen am Wettkampftag Einfluss nehmen können.
uvex sports auf der Challenge Roth Expo
Auch abseits der Strecke war uvex beim Challenge Roth 2026 präsent: Auf der Challenge Roth Expo wurde der uvex sports Stand zum Treffpunkt für Triathlon-Fans, Radsportbegeisterte und Messebesucher:innen. Im Fokus standen Sportbrillen, Fahrradhelme und Produktneuheiten – darunter die neuen uvex Helme, die Performance, Schutz und modernes Design verbinden.
Vorgestellt wurden zwei Fahrradhelme, die für ambitionierte Radsportler:innen und Triathlet:innen entwickelt wurden:
Unsere Kolleg:innen vor Ort berieten persönlich, beantworteten Fragen und machten die Marke uvex sports direkt erlebbar.
Mit Respekt an die Startlinie
Je näher der Wettkampf rückte, desto größer wurden Vorfreude und Respekt.
Sebastian freute sich besonders auf die einzigartige Stimmung entlang der Radstrecke. Alex blickte ihrem ganz persönlichen Highlight entgegen: „10:15 Uhr, wenn ich aus dem Kanal komme.“
Und Marcus dachte vor allem an seine Familie und die Tausenden Zuschauer:innen entlang der Strecke.
Für Sebastian zählte vor allem die Perspektive: „Den wichtigsten Menschen in meinem Leben ist es egal, ob ich schnell oder langsam war.“
Und dann war er endlich da: der große Wettkampftag!
Schwimmen
Für Alex startete der Tag im Main-Donau-Kanal. Und wer sie kurz vor dem Start sah, merkte schnell: Da steht jemand, der weiß, was gleich kommt – und trotzdem ganz bei sich bleibt. Während am Ufer die Stimmung lauter wurde, zählte für sie nur noch der Moment: rein ins Wasser, Rhythmus finden, loslegen. Ihr Ziel hatte sie klar vor Augen: aus dem Kanal kommen, die Staffel übergeben und Sebastian auf die Radstrecke schicken.
Radfahren
Sebastian übernahm die 180 Kilometer auf dem Rad – einmal hinein in die volle Roth-Atmosphäre. Für ihn war diese Strecke nicht einfach nur ein Abschnitt im Staffelrennen, sondern ein weiteres Kapitel seiner ganz eigenen Roth-Geschichte. Kilometer für Kilometer wurde aus Anspannung Bewegung, aus Fokus Freude und aus dem Renntag ein Erlebnis, das er später mit drei Worten beschrieb:
Emotional, aufregend, schön.
Laufen
Als Marcus nach der Staffelübergabe schließlich auf die Laufstrecke ging, begann der Teil, in dem Roth noch einmal richtig ehrlich wird. Die ersten Kilometer liefen gut. Vielleicht sogar ein kleines bisschen zu gut. Doch dieses Polster sollte später noch helfen, denn ab Kilometer 32 wurde es deutlich härter: Der Magen machte Probleme, die Beine wurden schwerer und plötzlich musste vor allem der Kopf übernehmen. Marcus kämpfte sich durch, blieb fokussiert und hielt seine Zielzeit. Sein Learning daraus passt nicht nur zum Sport, sondern auch zum Arbeitsalltag: gelassen bleiben, auch wenn es mal nicht so läuft. Rückenwind bekam er dabei nicht nur vom Streckenrand. Alex lief sogar ein Stück mit – und das nach 3,8 Kilometern Schwimmen am Morgen.
Entlang der Strecke wurde geklatscht, gerufen, gelacht und mitgefiebert. Genau diese Energie trägt in Roth oft weiter als jede Vorbereitung. Kolleg:innen, Familie und Freund:innen am Rand machten aus einzelnen Disziplinen ein gemeinsames Erlebnis. Und selbst wenn nicht jeder Motivationsspruch perfekt sitzt – irgendwo zwischen „Umdrehen wäre jetzt auch blöd“ und „Power up“ zählt am Ende genau dieses Gefühl: Da sind Menschen, die mitgehen, auch wenn sie nicht selbst auf der Strecke stehen.
Der gemeinsame Zieleinlauf in der Arena war dann noch einmal ein echter Gänsehautmoment. Drei Disziplinen, drei Persönlichkeiten, ein Team. Dazu kam ein Staffelergebnis, das sich mehr als sehen lassen kann: 9:38 Stunden. Ihrem Teamnamen haben die drei damit auf jeden Fall alle Ehre gemacht.
Challenge Roth 2026: Gänsehaut, Teamgeist und ein Zieleinlauf, der bleibt
Am Ende zählen nicht nur Zeiten, Kilometer oder Platzierungen, sondern die Momente, die im Kopf bleiben: der Start im Main-Donau-Kanal, die Stimmung an der Radstrecke, die letzten Meter in der Arena und das Wissen, als Team gemeinsam angekommen zu sein. Für Sebastian bedeutete der Tag vor allem, ohne Druck unterwegs zu sein und die Freude am Radfahren wieder ganz bewusst zu spüren. Marcus nahm mit, wie sehr gelebte Begeisterung auch andere anstecken kann – besonders seine Töchter.
Genau darin liegt die besondere Kraft des Challenge Roth: Menschen wachsen über sich hinaus, unterstützen sich gegenseitig und nehmen Erfahrungen mit, die weit über den Renntag hinauswirken. Wer selbst überlegt, einmal Teil einer Staffel zu werden, bekommt aus dem Team eine klare Botschaft mit: einfach machen.
Alex bringt es auf den Punkt: „Nach Roth ist vor Roth.“ Und auch Marcus weiß schon jetzt, dass er wieder dabei sein möchte. Ein besseres Fazit für diesen Tag gibt es kaum.
Der Challenge Roth 2026 zeigt damit einmal mehr, wie viel Teamgeist, Leidenschaft und Engagement in der uvex group steckt – nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch darüber hinaus.