Der Challenge Roth steht für Gänsehaut, Ausdauer und einen der emotionalsten Triathlon-Momente weltweit. Jedes Jahr gehen tausende Athlet:innen an den Start, um sich der Langdistanz aus 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen zu stellen und Teil eines Events zu werden, das weit mehr ist als nur ein Wettbewerb.
2026 waren auch wir von der uvex group wieder mittendrin. Und dieses Jahr gleich doppelt:
mit zwei Staffeln, die sich dieser Herausforderung gestellt haben.
In diesem Blogbeitrag geht es um das uvex factory Team bzw. „uvextra schnell“: drei Kolleg:innen, die sich vorher nicht kannten, mit unterschiedlichen Stärken, unterschiedlichen Geschichten und einem gemeinsamen Ziel, das sie nicht allein, sondern als Team gemeistert haben.
Ein Zufall, der plötzlich perfekt gepasst hat
Das Besondere an den diesjährigen Staffeln: Die Teams wurden nicht nach Abteilungen oder Funktionen zusammengestellt, sondern ausgelost.
Nathalie fand genau das von Anfang an spannend und hat sich direkt angemeldet. Auch Eva und Daniel waren sofort begeistert. Die Reaktion reichte vom spontanen Jubelschrei bis zur klaren Entscheidung: Da will ich dabei sein!
Noch wichtiger als das Losglück war allerdings das, was danach kam. Denn obwohl sich die drei vorher nicht kannten, war schon nach dem ersten Austausch klar: Die Chemie stimmt. Offen, motiviert, unkompliziert und vor allem mit derselben Vorfreude auf das, was da kommt.
Wir kannten uns nicht. Aber ich habe beide direkt liebgewonnen. Wir sind ein großartiges Team! Jedes Mal, wenn ich die beiden sehe, denke ich, dass es richtig gut wird!
Drei Menschen, drei Geschichten, ein gemeinsames Ziel
Was das uvex factory Team bzw. „uvextra schnell“ so spannend macht, ist nicht nur die sportliche Herausforderung, sondern auch die Unterschiedlichkeit der persönlichen Motivation. Wir stellen euch hier das Team vor!
Training zwischen Job, Alltag und echten Wetterkapriolen
Was oft leicht aussieht, ist in Wirklichkeit vor allem eines: gut organisiert. Nathalie trainierte größtenteils morgens vor der Arbeit. So blieb der Abend frei für Studium oder Privatleben und die Einheiten waren fest im Tag verankert. Eine Struktur, die sie bewusst aufgebaut hat – mit Trainingsplan, Meilensteinen und klarem Blick darauf, ob sie noch auf Kurs ist oder nachjustieren muss.
Eva setzte auf Routine. Feste Schwimmtage, viel zusätzliche Bewegung und inzwischen auch ergänzendes Krafttraining und Yoga. Gerade Letzteres war für sie ein Learning, denn wie bei vielen Ausdauersportler:innen lag der Fokus bisher eher auf den klassischen Disziplinen. Jetzt zeigt sich: Gerade die Dinge, die man lange unterschätzt hat, können einen echten Unterschied machen.
Daniel bringt vor allem eines aus dem Job ins Training mit: gutes Zeitmanagement. Unter der Woche standen eher kürzere, intensive Einheiten am Abend an, am Wochenende dann längere Ausfahrten oder Trainingsrunden mit Freunden. So wird aus einem vollen Alltag kein Hindernis, sondern ein Rahmen, in dem Training realistisch funktioniert.
Und natürlich läuft nicht immer alles perfekt
Genau diese Momente machen die Geschichte am Ende aber erst richtig greifbar. Da ist zum Beispiel Nathalies 30-Kilometer-Longrun, der bei Sonnenschein startet und bei Kilometer 24 in ein komplettes Unwetter kippt. Regen, Hagel, durchnässte Kleidung und trotzdem noch ein gutes Stück nach Hause.
Oder Evas legendärer Test ihres elf Jahre alten Neoprenanzugs am Rothsee: schon beim Anziehen verflucht, beim Schwimmen nicht gerade geliebt und spätestens beim Ausziehen endgültig zum Gegenspieler des Tages geworden. Das Ende vom Lied: Sie hoffte auf ein Neoverbot am Wettkampftag. Spoiler: Ihr Wunsch wurde tatsächlich erhört.
Und dann Daniel, der mit Freunden die Radstrecke abfährt, nur um direkt mit einem Platten konfrontiert zu werden. Am Ende braucht die Gruppe drei Schläuche, um überhaupt weiterzukommen. Rückenwind auf dem Hinweg sorgt erst für Euphorie, Gegenwind ab Greding dann für die harte Erinnerung: Challenge Roth bleibt eben Challenge Roth.
Genau solche Geschichten zeigen, worum es wirklich geht. Nicht um perfekte Trainingswochen, sondern um Dranbleiben, Anpassen, Weitermachen und manchmal auch darum, hinterher gemeinsam darüber zu lachen.
Wenn aus Vorbereitung Gänsehaut wird
Und dann war er da: der Wettkampftag. Der Moment, auf den Nathalie, Eva und Daniel monatelang hingearbeitet hatten. Aus Trainingsplänen, frühen Morgenläufen, Schwimmeinheiten, langen Radausfahrten und vielen kleinen Zweifeln wurde plötzlich Realität. Roth bedeutete an diesem Tag nicht nur Strecke, Zeit und Leistung, sondern vor allem Emotionen. Der Tag in drei Worten:
Eva: Kampf, Power und riesige Freude.
Nathalie: Emotional, aufregend und unglaublich schön.
Daniel: Nervosität, Glücksgefühle und Stolz.
Schwimmen
Schon der Start zeigte, dass ein Plan zwar wichtig ist, der Tag in Roth aber trotzdem seine eigenen Regeln schreibt. Eva merkte das direkt im Wasser. Obwohl sie bereits Triathlon-Erfahrung mitbrachte, wurde der erste Kilometer zur echten Herausforderung: brutal, intensiv und alles andere als ein lockeres Einschwimmen. Trotzdem blieb sie dran, kämpfte sich durch und gab damit den Startschuss für das Team. Und das alles ohne Neo!
Radfahren
Bei Daniel lief es am Ende deutlich besser als erwartet. Die 180 Kilometer auf dem Rad waren nicht nur körperlich anspruchsvoll, sondern auch mental. Was ihn getragen hat, war vor allem die Unterstützung von außen: uvex Kolleg:innen, Familie und Freund:innen an der Strecke, die aus schweren Momenten neue Energie gemacht haben. Und das Wichtigste: dieses Mal haben die Reifen mitgespielt!
Es verlief deutlich besser als erwartet, aber auch nur durch die Motivation von außen von uvex sowie Family and Friends. Ohne sie wäre die Leistung nicht möglich gewesen.
Laufen
Auch für Nathalie wurde der Marathon sogar besser als erhofft. Ihr Ziel: unter vier Stunden ins Ziel laufen. Am Ende schaffte sie es zehn Minuten schneller. Nach einem zu schnellen ersten Kilometer fand sie in ihre Pace, blieb stabil und kämpfte sich selbst nach dem harten Anstieg in Büchenbach wieder zurück. Und wie auch im Training konnte ihr ein Regenschauer keinen Strich durch die Rechnung machen!
Zwischen Plan und Bauchgefühl zeigte sich auch, wie unterschiedlich die drei an den Tag herangegangen sind. Nathalie vertraute auf ihren Plan. Eva setzte auf Bauchgefühl und sagte ganz klar: Pläne sind nicht ihr Ding. Daniel ging ebenfalls nach Gefühl. Beim Essen vor dem Wettkampf wurde es ähnlich individuell: Pasta-Party für Nathalie, essen wie immer für Eva und Daniel. Nur beim Schlafen waren sich alle überraschend einig: früh ins Bett ja, wirklich ruhig schlafen eher schwierig.
Der gemeinsame Zieleinlauf nach 11:15 Stunden machte schließlich alle Strapazen vergessen. Die Gesichter sprechen für sich!
Was bleibt nach dem Wettkampf?
Mehr als ein sportliches Ergebnis! Alle drei nehmen aus Roth etwas mit, das auch im Arbeitsalltag zählt: Stressmanagement, Fokus, Spontanität und den Mut, sich etwas zuzutrauen. Denn ein Tag wie dieser zeigt, wie viel möglich wird, wenn Vorbereitung, Vertrauen und Unterstützung zusammenkommen.
Was würden die drei denjenigen mitgeben, die auch einmal beim Challenge Roth dabei sein möchten?
Nathalie: „Einfach mitmachen! Nicht warten, bis man sich zu 100 Prozent bereit fühlt. Bereit wird man durch die Vorbereitung. Nach Roth weiß ich, dass man mehr schaffen kann, als man denkt."
Daniel: „Mach mit. In einem halben Jahr ist viel möglich, wenn man ein Ziel hat. Nach Roth weiß ich, dass ich mit guter Vorbereitung und Unterstützung alles schaffen kann."
Eva: „Einfach machen! Wer nicht macht, kann nicht gewinnen. Nach Roth weiß ich, dass ich auf jeden Fall in Roth einen Einzelstart mache."
Was Teamgeist bei uvex wirklich bedeutet
Angefeuert wurde das Team nicht nur von Family and Friends. Auch viele uvex Kolleg:innen haben die beiden Staffeln entlang der Strecke unterstützt und ihnen noch einmal richtig Energie gegeben.
In der uvex Cheering Zone auf dem Rother Marktplatz herrschte bis spät in den Abend eine besondere Stimmung. Kolleg:innen aus dem Employer-Branding-Team feuerten an, fieberten mit und boten Zuschauer:innen zusätzlich die Möglichkeit, an einer Tombola teilzunehmen.
Genau darin steckt auch etwas, das viel über uvex als Arbeitgeber erzählt. Denn starke Teams entstehen nicht nur im Organigramm. Sie entstehen dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, sich gegenseitig ernst nehmen und sich auch über die eigentliche Aufgabe hinaus unterstützen.
Challenge Roth hat gezeigt: Teamgeist beginnt nicht erst an der Ziellinie. Er entsteht in der Vorbereitung, beim Mitfiebern, an der Strecke und in den Momenten, in denen jemand genau dann anfeuert, wenn die Kräfte langsam nachlassen. Für Nathalie, Eva und Daniel war Roth ein sportliches Highlight. Für uvex war es ein weiterer Moment, der sichtbar macht, was Zusammenhalt im Arbeitsalltag bedeuten kann: gemeinsam Ziele setzen, Herausforderungen annehmen und Erfolge miteinander feiern.