uvex group schließt Geschäftsjahr 2019/20 erfolgreich ab

Das Geschäftsmodell, Menschen in Beruf, Sport und Freizeit mit innovativen Produkten zu schützen, führte die uvex group sicher und erfolgreich durch das von der Corona-Krise geprägte Geschäftsjahr 2019/20. Der erwirtschaftete Gesamtumsatz lag bei 480 Mio. Euro, das entspricht einem Wachstum von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

„In Anbetracht des herausfordernden Geschäftsjahres, das hinter uns liegt, ist die Stabilisierung der Unternehmensgruppe auf diesem hohen Niveau äußerst erfreulich“, sagte Michael Winter, geschäftsführender Gesellschafter der uvex group. „Wir sind als Unternehmensgruppe breit diversifiziert und auch international gut aufgestellt, was sich im Verlauf der Corona-Krise als relativ sicheres Geschäftsmodell bewährt hat“, erklärte Michael Winter weiter. So verzeichnete die Geschäftssparte Arbeitsschutz zu Beginn des Jahres eine enorme Nachfrage nach Atemschutzmasken, Vollsicht-Schutzbrillen, Einweghandschuhen oder auch Coveralls. Dagegen mussten andere Produktgruppen, wie zum Beispiel der Skihelm und die Skibrille im Geschäftsbereich uvex sports, durch den Corona bedingt abrupten Saisonabbruch, hohe Umsatzeinbußen hinnehmen.

Ganz anders der Bereich Radsport: „Dem starken Einbruch während der Lockdown-Wochen folgte ein fulminantes Wachstum – sowohl stationär als auch online“, erklärte Michael Winter. „Ein Trend, den wir aus den Vorjahren kennen, und der durch die Corona-Krise beschleunigt und fortgesetzt wurde.“

uvex safety group auf Wachstumskurs
Die uvex safety group erzielte im Geschäftsjahr 2019/2020 einen um 4 Prozent gesteigerten Umsatz von 365 Mio. Euro. Mit einem Anteil von 76 Prozent am Konzernumsatz bleibt der Bereich Arbeitsschutz weiterhin das Rückgrat des Familienunternehmens. Wachstumstreiber mit zweistelligen Zuwachsraten waren die Produktgruppen Atemschutz, Augenschutz und Helme (Visiere). Fußschutz, Gehörschutz, Handschutz, Bekleidung und auch Laserschutz waren hingegen von der in vielen Branchen eingeführten Kurzarbeit betroffen sowie dem anhaltenden Strukturwandel in der Automobilindustrie. Sport- und

Freizeitbereich von Corona beeinträchtigt
Der Geschäftsbereich mit den bekannten Marken uvex und ALPINA wurde zusammen mit der Filtral group erheblich von der Corona-Krise beeinträchtigt und erzielte einen Gesamtumsatz von 128 Mio. Euro. Das ist ein Minus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sowohl der Lockdown in zahlreichen Handelsbereichen und Absatzpunkten als auch die Hygieneregeln hielten viele Kunden vom spontanen Kauf von Sonnen- und Lesebrillen der Marken Filtral und Primetta ab. Die unterschiedlichen Wachstumsentwicklungen innerhalb der uvex sports group – hohe Zuwächse im Radsport und deutliche Umsatzrückgänge durch den Abbruch der Wintersportsaison – spiegelte sich auch in den Märkten und Regionen wider. Der Bereich Reitsport erreichte Vorjahresniveau.

Innovationen „made in uvex
Dass die uvex group auch in der Corona-Krise auf soliden Beinen steht, verdankt sie ihrer Philosophie „made in uvex“: So produziert das Familienunternehmen 71 Prozent seiner Produkte in eigenen Werken weltweit, davon allein 43 Prozent in Deutschland. Eigens entwickelte Innovationen rund um Produkte und Services, aber auch auf spezielle Kundenanforderungen zugeschnittene Lösungen bilden eine wesentliche Säule des Unternehmenserfolgs. „Da unsere Werke schwerpunktmäßig in Deutschland und Europa liegen, können wir flexibel auf Auftragsschwankungen reagieren und Kapazitäten hoch- bzw. runterfahren“, erklärte Michael Winter.“ So konnten die Ausfälle im Wintersport im Werk Lederdorn beispielsweise durch Aufträge aus dem Arbeitsschutz kompensiert werden.

Ausblick 2020/21
„In dieser Krise besinnen wir uns verstärkt auf unser Leitmotiv protecting people“, sagte Michael Winter. „Das heißt heute gemeinsam zukunftsorientierte Produkte und Lösungen zum Schutz des Menschen zu entwickeln, um morgen gestärkt aus der Krise hervorzugehen.“ protecting people bedeutet ebenfalls, die im Geschäftsjahr 2019/2020 auf rund 2.900 Mitarbeiter angewachsene Unternehmensgruppe sicher durch die Corona-Pandemie zu führen. Dazu setzt das Unternehmen auf Schutzkonzepte für das tägliche Miteinander in den Büros und Produktionsstätten vor Ort, ermöglicht mobiles Arbeiten wo möglich, und entwickelt digitale Kompetenzen im Kontakt mit Mitarbeitern und Kunden stetig weiter.

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