12. April 2023

dein job. deine story.

Hinter dem Schreibtisch im Kundenservice verbirgt sich mehr als nur eine Stimme am Telefon. Bei uns gibt es eine ganz besondere Mitarbeiterin, die mit ihrer Einsatzbereitschaft unseren uvex Kund:innen tatkräftig zur Seite steht. Was sie zu einer wahren Alltagsheldin macht, ist aber nicht nur ihre Arbeit im Kundenservice, sondern ihr ehrenamtliches Engagement. Wir nehmen euch mit in den Alltag von Frau Roos und zeigen euch wie sie Ehrenamt und Job unter einen Hut bringt.

Eine Kollegin von Frau Roos sprach uns Anfang des Jahres an, dass sie eine echte Alltagsheldin kenne, über die wir unbedingt berichten sollten. Tatjana Roos aus dem Kundenservice bei der uvex safety group! Wir hatten die Möglichkeit nicht nur bei ihrem Job, sondern auch ihrem Ehrenamt Mäuschen zu spielen.

Schnittstelle zwischen Kund:innen und Expert:innen

Aber zunächst mal zurück zum Anfang! Seit 2016 ist Frau Roos bei der uvex group beschäftigt. In ihrem Job als Kundenberaterin ist sie dafür verantwortlich, E-Mails, Post und telefonische Anfragen zu bearbeiten. Aber was umfasst das genau? Kundenanfragen, z.B. von Handwerksbetrieben, zu vermissten Lieferscheinen, verlorenen Lieferungen, Produktinformationen oder Lieferfähigkeiten - Frau Roos kann hier helfen! Sie sortiert kategorisiert und verteilt eingehende Anfragen. Wichtig dabei: Nichts soll verloren oder unter gehen.

Als Kundenberaterin zählen Anrufe auch zu ihrem Daily Business. Dabei kann Frau Roos direkt die jeweiligen Anliegen, wie beispielsweise Auftragserfassungen, bearbeiten. Natürlich ist sie hier nicht alleine für alles zuständig, sondern arbeitet zusammen mit ihren drei Kolleginnen im Serviceteam den restlichen Mitarbeiter:innen im Kundenservice zu.

zwei Kolleginnen unterhalten sich

Kundenservice – das ist doch total monoton, eintönig und langweilig. Diese Vorurteile kennen Viele. Aber die können wir nach unserem Gespräch mit Frau Roos alles andere als bestätigen! Manchmal sind es tatsächlich einfache Anfragen, wie Informationen zu Produkten oder dem Lieferstatus, die man bearbeiten muss. Die Regel ist das aber nicht. Als Kundenberater:in muss man ein echtes Talent dafür haben, Probleme zu lösen.

„Die richtigen Ansprechpartner:innen für die eingehenden Anfragen zu finden, kann schon mal eine echte Herausforderung sein. Denn ich bin für die „unsortierten“ Anfragen zuständig. Wer muss was bearbeiten? Was will der Kunde oder die Kundin überhaupt? Wo kommt er oder sie her und wer ist der oder die richtige Ansprechpartner:in? Gerade diese Detektivarbeit macht mir besonders viel Spaß in meinem Job!“

Wir merken, Frau Roos kann nichts so schnell aus dem Konzept bringen! Neben unseren Fragen beantwortet sie gekonnt Anrufe und kann den Kund:innen am Telefon sofort weiterhelfen. Und das ist auch essenziell in ihrem Job. „Sich schnell bei den Kund:innen zurück zu melden und zu helfen, ist natürlich sehr wichtig. Das Pensum an Anfragen kann auch schon mal sehr hoch sein.“

Vom Orgel bauen zur uvex group

Frau Roos sitzt an ihrem Schreibtisch im Büro

Der Weg in den Kundenservice war, sagen wir es mal so: alles andere als „traditionell“. Frau Roos ist gelernte Kauffrau für Bürokommunikation und zusätzlich auch noch gelernte Orgelbauerin. Die Verbindung und das Interesse zu Handwerksberufen hat Frau Roos dann letzten Endes auch zur uvex group gebracht.

Auf unsere Frage was ihr besonders an der uvex group gefällt, muss sie lachen: „Vieles! Was mir sofort in den Kopf kommt ist unsere tolle Kantine, die uvexeria! Aber was mich natürlich auch sehr glücklich macht ist, dass ich mit uvex einen Arbeitgeber gefunden habe, der mir ermöglicht, meinen Job und mein Ehrenamt erfolgreich miteinander zu vereinbaren.“


Arbeitszeitmodell: Teilzeit 32 Stunden

Frau Roos war es von Anfang an sehr wichtig, dass sie sich neben ihrem Job auch weiterhin ehrenamtlich engagieren kann. Und das hat sie auch gleich bei der Bewerbung kommuniziert. Ihr Arbeitszeitmodell: Teilzeit, 32 Stunden pro Woche. Jeden Mittwoch bleibt dann Zeit, um ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit nachzugehen. Und hier kommt das „Nimm und Gib“ ins Spiel! Für das ist Frau Roos mindestens 6 Stunden pro Woche fest eingebunden. Nicht nur das, Frau Roos ist auch die Gründerin des Projekts das im Juni 2008 ins Leben gerufen wurde. Schon seit 2003 war sie ehrenamtlich im Mütterzentrum tätig und übernahm dann die Aufgabe, im Rahmen des Mehrgenerationenhauses eine Tauschbörse zu entwickeln. Dabei war es ihr besonders wichtig, das Projekt nicht als „Zettelwirtschaft" zu gestalten, sondern digital aufzubauen. Das Ziel: ein effizienter Tauschring der eine starke Gemeinschaft ermöglicht.

Währung: die eigenen Talente

Die Idee hinter „Nimm und Gib“ ist einfach und genial zugleich: Menschen sollen Dienstleistungen und Gegenstände austauschen, die sie entweder nicht beherrschen oder nicht selbst erledigen möchten. Durch das Tauschprinzip bekommen die Teilnehmenden eine Gutschrift in Form von „Talenten“, die als eigene Währung im System verwendet werden. Diese Talente können dann wiederum gegen andere Dienstleistungen oder Gegenstände eingetauscht werden. Eine echte Win-Win Situation, ganz ohne Geld! Und im „Nimm und Gib“ kommen die unterschiedlichsten Talente zusammen: „Was ich vorher nicht gedacht hätte: Es gibt tatsächlich Personen, die gerne Fenster putzen und das dann als Dienstleistung anbieten.“

Heute ist Frau Roos verantwortlich für die Organisation der Markttreffen, die Buchungen der Zeiteinheiten/Talente und den Bürodienst. Jemand hat Interesse am Tauschring? Frau Roos ist auch hier die richtige Ansprechpartnerin.

Das alles kann auch schon mal ziemlich stressig werden. Aber ganz klar: es überwiegen die positiven Dinge! Für Frau Roos ist es besonders erfüllend, dass sie durch „Nimm und Gib“ so viele Menschen miteinander connecten kann. „Mittlerweile sind wir zu einer Gemeinschaft von knapp 200 Personen gewachsen, die sich untereinander unterstützen. Hier haben sich bereits sehr gute Freundschaften gebildet. Auch für mich!“ erzählt sie uns Frau Roos.

Aber nicht nur als Organisatorin ist Frau Roos aktiv bei „Nimm und Gib“, sie bietet auch selbst etwas zum Tauschen an. Nein, keine Orgeln, aber ihre eigene Marmelade. Dabei ist es für sie besonders schön zu sehen, wie ihr Talent von anderen wertgeschätzt wird und wie man selbst lernt, das eigene Talent zu schätzen. „Mein Tipp an alle: Bietet nicht nur das an was ihr könnt, sondern auch das was euch Spaß macht.“

Dieses ehrenamtliches Engagement ist echt beeindruckend und zeigt, dass Frau Roos eine wahre Alltagsheldin ist. Wenn auch ihr Interesse habt, beim „Nimm und Gib“ in Fürth mitzumachen: es gibt keine festen Teilnahmebedingungen! Jede:r ist hier herzlich willkommen. Ihr habt kein Talent? Oder wisst zumindest noch nicht davon? Die anderen helfen euch gerne dabei es zu entdecken! Besucht einfach eines der Markttreffen und lernt andere Teilnehmende kennen.

Frau überreicht selbstgemachte Marmelade an alten Mann

Transparente Kommunikation – ein Muss

Job und Ehrenamt unter einen Hut zu bekommen, klingt nicht gerade einfach. Deswegen unsere Frage an Frau Roos: Was kann man jemandem empfehlen, der sich auch neben der Arbeit ehrenamtlich engagieren möchte?

„Kommuniziert von Anfang an offen und transparent mit eurem Arbeitgeber! Das hilft Klarheit und Verständnis auf beiden Seiten zu schaffen. Es ist wichtig, dass zwischen Ehrenamt und dem Job keine Konflikte entstehen. Den Arbeitgeber hier mit ins Boot zu holen ist dabei aus meiner Sicht unumgänglich. Die eigene Arbeit soll ja auch nicht darunter leiden.“

Man könnte meinen, dass neben dem Job im Kundenservice und der ehrenamtlichen Tätigkeit kaum noch Zeit für etwas anderes bleibt. Aber falsch gedacht! Frau Roos verbringt ihre freie Zeit gerne damit Yoga zu machen, im Chor zu singen oder einfach etwas mit ihrer Familie zu unternehmen.

Was wir aus der Zeit mit Frau Roos gelernt haben, ist, dass eine Teilzeitstelle nicht nur dazu dient, mehr Zeit für Familie oder Freizeit zu haben, sondern auch die Möglichkeit bietet, ungewöhnliche, aber wichtige Gründe zu verfolgen, wie zum Beispiel ehrenamtliche Tätigkeiten. Denn auch abseits der traditionellen Karrierewege gibt es viele Möglichkeiten ein erfülltes Arbeitsleben zu führen. Es ist schön zu sehen, dass genau das bei der uvex group möglich ist!

Und falls es mit eurer Detektivkarriere nicht geklappt hat – vielleicht ist der Bereich Kundenservice ja genau das Richtige!

Zwei Frauen umarmen sich
Frau Roos lächelt
Drei Frauen stehen an einem Tisch und tauschen Gegenstände aus
Frau Roos zeigt einem Mann ihre selbstgemachte Marmelade, die auf einem Tisch steht
Frau Roos lacht
autorin
Carolin Sippel

Teamlead Digital Communications // uvex group

Die uvex group auf unseren digitalen Kanälen als attraktiven Arbeitgeber für Mitarbeiter:innen und potenzielle Bewerber:innen zu präsentieren, begleitet mich tagtäglich.
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