Nachhaltigkeitsmaßmahmen in den Werken

uvex safety Cagi, Italien

Positive Nachrichten aus dem Fußschutzwerk in Norditalien: Durch den starken Fokus auf nachhaltige Themen vor Ort konnte auch in diesem Jahr die Re-Zertifizierung des Umweltmanagementsystems nach DIN EN ISO 14001 sichergestellt werden. Überzeugt hat die Auditoren dabei, unter anderem, das stringente und umfassende Nachhaltigkeitskonzept, welches sich bereits seit längerer Zeit in der Umsetzungsphase befindet. Dabei wird die Implementierung klar durch definierte Meilensteine belegt. Diese signalisieren deutlich, wie stark die Nachhaltigkeitsstrategie, einschließlich des zugehörigen Maßnahmenplans und entsprechender Fortschrittskontrolle in der Organisation verankert und priorisiert ist.

Neben der erfolgreichen Zertifizierung auf Werksebene, kann der Bereich Fußschutz auch auf Produktebene nachhaltige Erfolge aufweisen. Mit dem uvex 1 G2 Planet konnten die ersten Schritte in Richtung Kreislaufwirtschaft gegangen werden. Dabei werden PU-Abfälle, die während der Produktion entstehen, in die Zwischensohle des Schuhs eingespritzt. Das Ergebnis ist so effektiv wie nachhaltig: Zum einen werden die Produktionsabfälle unmittelbar reduziert und wieder verwertet, zum anderen das benötigte Neumaterial im Einkauf entsprechend reduziert. Außerdem ist der G2 Planet ein wahrer CO2-Sparer. Der gesamte Schuh weißt einen CO2-Fußabdruck von nur 7,2 kg auf und ist somit signifikant niedriger als der durchschnittliche Sicherheitsschuh (cradle-to-customer).

Besonders hervorzuheben sind außerdem die Innovationen im Bereich Prozesstechnik. Durch die stetige Optimierung des Einspritzprozesses konnte der PU-Abfall um ganze 20 % reduziert werden. Dies entspricht einer jährlichen Einsparung an PU von mehreren Tonnen. Darüber hinaus konnte durch konstante Effizienzsteigerungen sowie die entsprechenden Verbesserungen im Energiemanagement der Stromverbrauch im Werk um ebenfalls 20 % reduziert werden. Dies hat nicht nur immense nachhaltige Vorteile, sondern hilft dabei auch gerade in den aktuellen Zeiten Kosteneffizienzen zu steigern.

SwedSafe, Schweden

Durch den Umzug in ein neues Gebäude war im Werk Swedsafe in Tyringe, Schweden, zunächst keine PV-Anlage mehr vorhanden. Um weiterhin eigenproduzierte grüne Energie für die Produktion der Gehörschutzstöpsel einzusetzen, wurde im April 2022 eine neue PV-Anlage in Betrieb genommen. So konnten bereits bis Juli 29.540 kWh nachhaltige und ressourcenschonende Solarenergie erzeugt werden und die Produktion mit grüner Energie durchgeführt werden.

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