Mahatma Gueye: Head of Quality im Fußschutz

„Bei der Qualität machen wir keine Kompromisse“, eine Einstellung die Mahatma Gueye in seiner Rolle als Head of Quality im Fußschutz lebt und nach außen transportiert. Dabei ist er für die Qualität, Schutzfunktion und Schadstofffreiheit unserer Produkte zuständig. Zusätzlich steht Mahatma Gueye für die Einhaltung unserer ethischen, moralischen und nachhaltigen Prinzipien entlang der gesamten Lieferkette ein. „Dabei gilt es, den Interessen aller, die von der Herstellung bis hin zur Anwendung unserer Produkte involviert sind, gerecht zu werden. Das fängt bei unseren Kollegen in den Werken in Indien, Vietnam oder auch Italien, die an der Produktion beteiligt sind, an und hört beim Lieferanten oder Endkunden auf“, so Mahatma Gueye.

Seit 2018 gehört er zur uvex group. Nachdem er zunächst in Nürnberg Werkstofftechnik studiert und nebenbei in Bayreuth gearbeitet hat, war es die Familienplanung, die in schließlich zu uns nach Fürth zog. Schon bevor er in seiner Position als Head of Quality bei uvex einstieg war er von unseren Produkten überzeugt. Somit konnte er sich bei seiner Bewerbung sehr gut vorstellen, dass er sich in dieser Stelle wohl fühlen würde.

Mahatma hat in seinem Job Kontakt mit vielen verschiedenen Personen und Bereichen. Er erklärt, dass hinter der Herstellung von Sicherheitsschuhen ein „erheblicher dokumentarischer Aufwand“ steckt. Insgesamt gibt es 40 Modellreihen/ Schuhfamilien, für die alle möglichen Komponenten zertifiziert werden müssen: „Hier gibt es ganz viel Kontakt mit externen Instituten, welche Zertifikate ausstellen“. Ein anderer großer Punkt ist das Schadstoffmanagement, für das viele Prüfungen beim Lieferanten, Wareneingang usw. durchgeführt werden müssen. Außerdem gehören das Qualitätsmanagement sowie die Quality Assurance zum Aufgabengebiet von Mahatma und seinem Team. Qualitly assurance beschreibt, dass die Qualität vom Produkt in der Lieferkette sichergestellt wird. 

Mahatma erklärt, dass „wir an verschiedenen Standorten auch Mitarbeiter:innen vor Ort haben, z.B. in Indien oder Vietnam, die am Wareneingang prüfen ob die Materialen passen oder machen beispielsweise Stichproben für das Thema Schadstoffe. Sie schauen allgemein in den Linien beim Lieferanten, dass die Qualität stimmt“. Außerdem besitzt uvex noch ein Werk in Ceva (Italien), das für die Sohlenfertigung zuständig ist. Er erzählt, dass auch hier eine sehr enge Zusammenarbeit stattfindet.

Für seinen Beruf ist es wichtig, gewisse Aspekte mit sich zu bringen. Mahatma beschreibt: „Man sollte Flexibilität mit sich bringen – man wird mit Problemen konfrontiert, von denen man sich erstmal ein Bild machen muss, um es zu verstehen und zu lösen. Mit dem, was man tut, hat man einen großen Impact. Man löst Probleme und wächst damit.“ Kommunikationsfähigkeit und ein wenig Fingerspitzengefühl mit interkulturellen Erfahrungen sind weitere Punkte, die er als vorteilhaft für diesen Beruf sieht. Er fügt hinzu: „Natürlich sollte man sich auch für den Beruf begeistern, sich selbst motivieren und ein Teamplayer sein – denn alle arbeiten zusammen.“

Wie in vielen anderen Bereichen war Corona auch für Mahatmas Abteilung eine große Herausforderung. „Normalerweise haben wir einmal im Jahr alle Kolleg:innen – z.B. auch die indischen Mitarbeiter:innen – zusammen getrommelt, um alle ein wenig zu schulen, zu motivieren und alle ins Boot zu holen, aber das ging gar nicht“, erklärt er. „Es war eine Herausforderung, den Kontakt zu diesen Leuten nicht zu verlieren.“ Ein besonderes Highlight ist es für ihn, wenn sich alle beteiligten Mitarbeitenden und Lieferanten vor Ort treffen und sich austauschen können.

Über sein Team am Standort Fürth, das aus acht Personen besteht, erzählt er:  „Wir sind eine bunte Mischung aus echt interessanten Leuten mit verschiedenen Temperamenten und verfolgen gemeinsam das gleiche Ziel. Wir haben wöchentliche Team-Meetings, es wird viel gelacht und kommuniziert. Es gibt viele Möglichkeiten, wo wir uns als Abteilung treffen können, also wir sind gut miteinander verbunden und es macht einfach Spaß“. Dass uvex dem Team so eine schöne Zusammenarbeit ermöglicht, freut uns als Arbeitgeber natürlich sehr.

Ein anderer Punkt, den Mahatma an uvex besonders schätzt ist die „langfristige Ausrichtung. Das ist ein riesiger Pluspunkt. Wenn es eine kleine Delle gibt, dann guckt man wie man die Sachen langfristig lösen kann.“ Er beschreibt außerdem, dass die Wege zu anderen Abteilungen kurz sind, dass es gute Möglichkeiten zum Austausch und Treffen mit anderen Mitarbeitenden gibt und im Unternehmen generell viele nette Menschen arbeiten.

Neben dem großen Thema des Normupdates beschäftigen er und sein Team sich aktuell stark damit, bestimmte Prozesse nachhaltiger zu gestalten. „Wir schauen bei den Lieferanten nach nachhaltigeren Prozessen bei uns im Werk und nach möglichst nachhaltigen Materialien für unsere Schuhe“, schildert Mahatma. Auch das Berechnen eines Co2 Fußabdrucks mit dem Lieferanten steht aktuell auf der To-Do Liste seines Teams: „Die ganze Lieferkette wird durchleuchtet vom Material bis zum Produkt.“

Für Mahatma Gueye ist #protectingpeople „eine Einstellung, die sich meiner Meinung nach nicht nur auf unsere Kund:innen bezieht, sondern darum dreht, jeden mit dem ich in Kontakt trete, vom Lieferanten bis hin zum Konsumenten im Blick zu behalten. Ich freue mich an Produkten mitwirken zu können, die zu 100% schützen, gerne genutzt werden und bei deren Entstehung hohe Standards eingehalten werden.“

Autor

Denisa Maiwald
Werkstudentin // uvex group

"Hier könnte noch ein kleines Zitat des
Autors stehen."

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